LEO e.V. - die Oberpfalz verFührer

Relikte des kalten Krieges: Strassensperranlagen

Wanderung mit Kreisheimatpfleger Mathias Conrad und Wallmeister Andreas Götz
 

  

   
  

 

Vorbereitete Sperren in Straßen, Brücken, Unterführungen und Gleisanlagen sollten während des Kalten Kriegs den Einmarsch von Truppen des Warschauer Pakts in die Bundesrepublik Deutschland verzögern. Heute, 25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, sie sie Geschichte. Es war deshalb an der Zeit, einige Objekte zu erhalten, an denen sich das Bedrohungsszenario dieser von militärischer Konfrontation geprägten Epoche exemplarisch ablesen lässt.

  

Von einstmals rund 2.000 solcher Anlagen allein in Bayern ist heute nur mehr ein Bruchteil erhalten; im Landkreis sind es gerade einmal drei. 2010 sind deshalb zwei davon in die Denkmalliste eingetragen worden. Es handelt sich um eine Doppelsperre in der Kreisstraße AS 18 zwischen Hirschau und Ehenfeld, bestehend aus drei Sprengschächten in der alten Straße und drei Sprengröhren in Straßendamm daneben. Wenn es die Kampfhandlungen erfordert hätten, wären sie mit Sprengstoff gefüllt und damit Krater bzw. Gräben in die Fahrbahn gesprengt worden, um sie für Panzer unpassierbar zu machen.
 

Bei der Führung erfahren Sie nicht nur etwas über die politischen und militärischen Hintergründe, die zum Bau der Sperren geführt haben, es werden auch zwei der heute noch der Bundeswehr zu Anschauungszwecken dienenden Objekte geöffnet und erläutert.

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